P4175599Technikbericht 80.000
Km 80.000
WARTUNG
Reifenwechsel:
120/80 18 Anlas Capra (Made in Turkey)
90/90 21 Anlas Capra


Öl:
1,5L Motoröl gewechselt
10W40 Motul 5100 Technosynthese 4T Semisynthetisches Motoröl API SM Jaso MA2
Motorölfilter gewechselt
Kraftstoffsystem:
Eine Tankfüllung Additiv/Benzin Gemisch gefahren, um das gesamte Krafstoffsystem zu reinigen und den Verbrennungstrakt sauber zu brennen.
Steuerkette:
Steuerkettenspanner manuell nachgezogen
Luftfilter:
K+N Luftfilter gereinigt, getrocknet, geschmiert und wieder eingebaut
Bremsen:
Bemsscheiben und Sintermetall Bremsbeläge vorne und hinten erneuert
REPARATUR
Fahrwerk:
Radlager hinten bei Joana gewechselt
Rechter und linker Gabelsimmerring und Gabelöl bei Joana gewechselt
VERBESSERUNG
Benzinzufuhr:
EJK Fuel Injection Controller auf 1,5 / 1,5 / 2 gestellt und damit die Benzinzufuhr gegenüber der Werksempfehlung von EJK leicht verringert.


Sonstiges:
P4175599Unsere Kriega Satteltaschen haben wir nach 80.000 Kilometern guter Dienste in den Ruhestand geschickt. Über die Robustheit, insbesondere des Außenmaterials können wir uns nicht beklagen. Die Taschen hätten auch noch ein paar Kilometer durchgehalten aber es gibt auch ein paar Punkte mit Verbesserungsbedarf. Die Verbindungsgurte zwischen den Taschen sind an den Schnallen fast durchgescheuert, die Wasserdichtigkeit bei anhaltendem Regen oder Ausflügen in tiefes Gewässer ist nicht (mehr) gegeben und die Taschen sind für unsere kleinen Bikes etwas zu massiv gestaltet. Alles in allem waren wir aber keinesfalls enttäuscht.
Nun fahren wir Enduristan Monsoon Taschen und Tornado Packrollen und hoffen das diese mit der tadellosen Qualität der anderen Taschen die wir bereits von den Enduristanern haben mithalten können. Der erste Eindruck ist gut und wir sparen gute 3 Kilo Gewicht pro Motorrad durch die Materialsparende Bauweise der Taschen. Wasserdicht sind sie auf jeden Fall, sie haben den Badewannen Test überstanden. Mal sehen wie sie sich auf Dauer schlagen.

 

 

P3264866P4025138Unsere zerrissene, verschlissene, zusammengenähte und geflickte IXS Kombi und die fast durchgeschliffenen Garne MX Stiefel haben nun auch das Zeitliche gesegnet. Die IXS hat ihren Mann gestanden aber nach dieser harten Zeit auf dem vermutlich härtesten Kontinent für Reißverschlüsse und Sturzzonen gab es nichts mehr zu retten. Die anspruchsvolle Nachfolge hat nun eine Rukka Rimo-R GoreTex/Cordura Kombi angetreten. Die Polster tragen wir hierbei als Protektorenweste (Rukka RPS AFT D30) bzw. Knieprotektoren direkt auf der Haut und können somit bei hohen Wüstentemperaturen ganz ohne Jacke/Hose fahren um die Temperaturen zu ertragen. Mal sehen wie die kombi sich anstellt...
Die Stiefel waren für Afrika zugegeben etwas zu warm und die Metall-Pin Fußrasten haben ihnen schwer zugesetzt auf den vielen tausend Kilometern im Stehen aber für ein Motocross Einsteigermodell haben sie sich nicht blamiert. Trotz der vielen Stürze ist der Fuß heile und damit haben sie ihre Kernaufgabe gut erfüllt.
Ich fahre nun Daytona Trans Tour Man GTX. Dieser Stiefel ist meiner Meinung nach der erste richtige Endurostiefel von Daytona, weshalb ich mich nach langer Suche wieder für die Deutsche Qualität entschieden habe nachdem ich aus Sicherheitsgründen eine Weile eher im Motocross Segment nach Schuhen geschaut habe. Als kleines Plus sind sie sogar Wasserdicht, was im nassen Enduro von Vorteil sein kann. Wenn sie in der Qualität nicht nachgelassen haben seit meinem letzten Daytona Stiefel, der über 100.000 Kilometer auf zwei Kontinenten mitgemacht hat, dann habe ich wohl endlich den Perfekten Schuh gefunden. Die nächsten Monate werden es zeigen.
Nach langem zureden von allen Seiten, von meinen Eltern über Joana bis hin zu sporadischen Reisebekanntschaften, ich solle mir doch mal einen neuen Helm zulegen ist es soweit. Mein Airoh Aviator wird nun nach sagenhaften 11 Jahren, 60 Ländern, 180.000 Kilometern in die Ewigen Jagdgründe eingehen. Er bekommt einen Ehrenplatz an der Wall of Fame in unserer Werkstatt in Wetzlos. Dieser Helm ist nach mehr als 50 Stürzen ohne jeglichen ernsthaften Schaden am Schädel über jeden Zweifel erhaben.
Er wurde getauscht gegen einen Nishua Enduro Carbon. Der Helm sieht nach langer Recherche und Gesprächen mit anderen Reisenden, die ihn schon eine Weile auf dem Kopf haben, vielversprechend aus. Das erste Aufziehen, der Sitz und das wirklich geringe Gewicht machen einen guten ersten Eindruck. Jetzt heißt es Kopf auf den Boden hauen und schauen wie er sich schlägt. Mehr dazu nach den ersten Stürzen.

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